{"id":4,"date":"2008-10-29T15:12:01","date_gmt":"2008-10-29T14:12:01","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.hdbg.eu\/?page_id=4"},"modified":"2017-11-27T09:23:34","modified_gmt":"2017-11-27T08:23:34","slug":"das-projekt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/opferdatenbank.de\/opferdatenbank\/das-projekt\/","title":{"rendered":"Projekt"},"content":{"rendered":"<p><br class=\"clear\" \/><span style=\"color: #000000;\">Inhaltliche Zielsetzung des Projekts war es, eine exemplarische lokale Dokumentation zu erstellen und dabei unterschiedliche Gr\u00fcnde der Verfolgung zu ber\u00fccksichtigen. Auf der Grundlage des Findbuchs zu den Gestapo-Akten im Staatsarchiv W\u00fcrzburg wurden einzelne Opfer ausgew\u00e4hlt, deren Schicksal von den Sch\u00fclern recherchiert werden sollte. Die Sch\u00fcler erhielten von Archivoberr\u00e4tin Dr. Ingrid Heeg-Engelhardt eine Einf\u00fchrung in Ben\u00fctzung und Bestand des Staatsarchivs, ehe sie dort selbstst\u00e4ndig einzelne Akten auswerteten. Zur Ausweitung des Personenkreises griffen die Sch\u00fcler im weiteren Verlauf zus\u00e4tzlich auf die Biografien des Projekts Stolpersteine W\u00fcrzburg und auf Reiner Str\u00e4tz\u2019 Biographisches Handbuch W\u00fcrzburger Juden 1900-1945 zur\u00fcck. Auch die Ver\u00f6ffentlichungen Dr. Roland Flades \u00fcber die W\u00fcrzburger Juden und insbesondere \u00fcber Familie Winterstein wurden genutzt. Als weitere Recherchequelle diente die im Auftrag des Bayerischen Landtags im Haus der Bayerischen Geschichte erarbeitete Datenbank &#8222;Opfer und Verfolgte des NS-Regimes aus bayerischen Parlamenten&#8220;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Impuls zur Durchf\u00fchrung des Projektes ging vom Haus der Bayerischen Geschichte aus. Die teilnehmenden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sollten die M\u00f6glichkeit erhalten, einen festen Bestandteil der Landesausstellung eigenst\u00e4ndig vorzubereiten. Dabei konnten sie die wissenschaftlichen Recherchemethoden ebenso kennen lernen wie den Umgang mit verschiedenen Kooperationspartnern au\u00dferhalb der Schule. Dar\u00fcber hinaus erhielten sie die M\u00f6glichkeit, die Dokumentation einer breiten \u00d6ffentlichkeit vorzustellen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erhielten durchweg Unterst\u00fctzung von Seiten ihrer Lehrerin Alexandra Neuberger. Sie hatten und nutzten die Gelegenheit Fragen zu stellen und Anregungen zu geben auch gegen\u00fcber dem Mediengestalter Tobias Berg und gegen\u00fcber Susanne-Barbara Scholl, Lehrerin am Haus der Bayerischen Geschichte.<br \/>\n<br class=\"clear\" \/>Frau Neuberger hatte bereits bei einem fr\u00fcheren Projekt mit dem Jugendg\u00e4stehaus der KZ-Gedenkst\u00e4tte Dachau mit Sch\u00fclern an Lebensl\u00e4ufen einzelner Opfer des Nationalsozialismus aus W\u00fcrzburg gearbeitet. Im Rahmen eines Jugendbegegnungsprojekts zwischen dem Deutschhaus-Gymnasium W\u00fcrzburg und der EinKarem Highschool in Matteh Yehuda \/Israel wertete hierbei eine deutsch-israelische Sch\u00fclergruppe unter der Leitung Frau Neubergers und Klaus Rosteks vom Landratsamt W\u00fcrzburg Grabsteine auf dem j\u00fcdischen Friedhof in Allersheim (Landkreis W\u00fcrzburg) aus. <\/span><span style=\"color: #000000;\">Die Ergebnisse dieses Sch\u00fclerprojektes wurden der interessierten \u00d6ffentlichkeit anhand einer Wanderausstellung pr\u00e4sentiert. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das hier vorgestellte Projekt ist exemplarisch und erhebt nicht den Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit. Die Auswahl der vorzustellenden Personen trafen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, neben anderen Kriterien zum Teil nach Aktenlage im Staatsarchiv W\u00fcrzburg, zum Teil auch beispielsweise danach, ob ein Opfer aus dem Ortsteil W\u00fcrzburgs stammte, in dem die Sch\u00fclerin bzw. der Sch\u00fcler heute lebt. Da es sich um ein fortlaufendes Projekt handelt, werden Erg\u00e4nzungen kontinuierlich aufgenommen.<\/span><\/p>\n<p><br class=\"clear\" \/><span style=\"color: #000000;\">Besonderer Dank f\u00fcr die Unterst\u00fctzung des Projektes gilt:<br \/>\nNorbert Baur, Schulleiter des Deutschhaus-Gymnasiums W\u00fcrzburg<br \/>\nDr. Ingrid Heeg-Engelhardt, Staatsarchiv W\u00fcrzburg<br \/>\nDr. Roland Flade, Mainpost<br \/>\nBenita Stolz und Helmut F\u00f6rsch, W\u00fcrzburger Stolpersteine<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Programmierung: <a title=\"Programmierung: Res Media - die Internetagentur f\u00fcr WordPress in Augsburg\" href=\"http:\/\/www.res-media.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Res Media &#8211; die Internetagentur f\u00fcr WordPress in Augsburg<\/a><\/p>\n<p>Strategischer Partner der <a href=\"https:\/\/www.friends-media-group.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friends Media Group<\/a> \u2013 <a href=\"https:\/\/www.friends-media-group.de\/wir-stellen-uns-vor\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werbeagentur in Augsburg<\/a> mit <a href=\"https:\/\/www.friends-media-group.de\/projekte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Full-Service<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhaltliche Zielsetzung des Projekts war es, eine exemplarische lokale Dokumentation zu erstellen und dabei unterschiedliche Gr\u00fcnde der Verfolgung zu ber\u00fccksichtigen. 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